Pop@rena

Pop@rena

Pop@rena Musikvideos für das WWW



Projektstart: 1.9.2006
Projektabschluss: 1.2.2007


Pop@rena war ein EU-gefördertes Musikvideoprojekt in Deutschland,
Finnland, Polen und Schweden. Projektpartner in Deutschland waren wir vom
JFC Medienzentrum. Mit zusätzlicher Förderung des NRW-Generationen-
Ministeriums entstanden in NRW sieben Musikvideos - jedes
in einer anderen Jugendeinrichtung, verteilt über das ganze Bundesland.
Die fertig produzierten Musikvideos wurden auf der Projektwebseite http://www.poparena.net präsentiert.

Alle Videos aus Deutschland und dazu noch Liveauftritte aller beteiligten Bands und Crews gab es am 10. Dezember 2006 von 16 bis 21 Uhr zu sehen.
Beim pop@rena Live-Event im Kölner Filmhaus, Maybachstr. 111, wurde eine
breite musikalische Mischung geboten, von Hip Hop über Deutschrock
bis Punk war alles dabei.
Auch von zu Hause aus konnte man mitfeiern, denn das ganze Konzert wurde live ins Netz gestreamt.
Aus Köln war die Band V-Attakk und die Hip Hop Crew Task Force dabei.
V-Attack ist ein gutes Beispiel, wie sich Jugendkulturen verbinden lassen: Türkischstämmige und russlanddeutsche Jugendliche musizieren gemeinsam, Rap trifft auf Heavy Metal. Geprobt wird im Bürgerzentrum "Et Sozi" in Köln-Vingst, dort in der "Rockstation" wurde auch der Song aufgenommen.
Das pop@rena-Projekt ermöglichte nun eine Videoproduktion: Jugendliche aus dem Bürgerzentrum drehten mit technischer und fachlicher Unterstützung des JFC Medienzentrums den Clip für ihre Freunde von V-Attakk.

Über die Verbindung von Jugendkultur und Medienarbeit werden insbesondere benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergund angesprochen. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass die Kombination von Jugendkultur und Jugendmedienarbeit besonders fruchtbar ist, um benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergund für Medien zu begeistern und so Medienbildung zu vermitteln und ggf. Türen für eine Berufsorientierung im Medienbereich zu öffnen.
Musikvideos sind dafür besonders geeignet: Das Format ist allgemein bekannt, bietet große Freiräume im Visuellen, lässt sich in begrenzter Zeit gut umsetzen (auch Profiproduktionen werden oft binnen zwei Tagen – Dreh plus Postproduktion – fertig gestellt), verknüpft besonders eng mediale und jugendkulturelle Aspekte und ist auch für den internationalen Austausch gut geeignet, da die sprachliche Komponente hier nur eine Nebenrolle spielt.

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