Junge Filmemacher_innen blicken auf Kunst und Kultur

Junge Filmemacher_innen blicken auf Kunst und Kultur


Projektstart: 1.6.2013

Bei diesen spanneden Begegnungen sind seit mehreren Jahren sensible und mitreißende Künstlerportraits, Dokumentationen und Annäherungen an den künstlerischen Prozess entstanden.

Junge Filmemacher_innen blicken auf Kunst und Kultur

2014: Wie du mich bewegst – Ein Film von Jugendlichen über Kulturelle Bildung



Sechs junge Menschen unterwegs durch Deutschland. Sie drehen einen Dokumentarfilm über andere Jugendliche, die tanzen, sprayen, Theater spielen, Musik machen, ein Festival organisieren. Entstanden ist ein Film über eine Suche, berührende Begegnungen und verrückte Ideen. Ein Film, der aus dem Blickwinkel der jungen Filmemacherinnen das wahre Leben hinter dem abstrakten Begriff der Kulturellen Bildung zeigt.

Die BKJ initiierte das Filmprojekt mit dem Ziel, dass nicht– wie sonst – Fachkräfte und Bildungsreferent*innen die Potenziale und Gelingensbedingungen Kultureller Bildung thematisieren, sondern die, die es betrifft – und zwar vor und hinter der Kamera.
Das jfc Medienzentrum setzte das „Participatory-Video“-Projekt in Zusammenarbeit mit der Filmemacherin Lisa Glahn um. Die jungen Mitglieder der Filmcrew erhielten die Chance, Kunst und Handwerk des Filmemachens zu erlernen und dabei ihre persönliche Perspektive sichtbar zu machen.
„Wir wollten zeigen, dass in der jungen Generation ganz viel Potenzial und Kreativität steckt. Und ich denke, das haben wir auch gefunden“, sagt Team-Mitglied Carla Zech, die zusammen mit fünf anderen jungen Frauen erkundet hat, was Jugendliche bei ihren kulturellen und künstlerischen Aktivitäten antreibt. Bei den Dreharbeiten ist klar geworden: Nicht nur künstlerische Talente auf der Tanz-, Theater- oder Konzertbühne sind gefragt, ebenso wichtig für das Gelingen gerade von kulturellen Projekten sind Offenheit, Mut, Begeisterung und Durchhaltevermögen.




2015: Ein Leben für die Kunst



Warum künstlerisch arbeiten? Was ist Talent? Was treibt junge Menschen dazu an, ihr Leben ganz und gar der Kunst zu widmen?
Mit diesen Fragen haben sich junge Filmschaffende den Preisträger_innen des Nachwuchspreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler genähert. Entstanden sind viele Stunden Film- und Interviewmaterial, denn der Dialog zwischen den jungen Filmschaffenden und den jungen Künstler_innen war ausgesprochen lebhaft und für beide Seiten inspirierend.
Die kurzen Filme vermitteln viel von der Intensität und Tiefe dieses Austauschs. Sie machen sichtbar, dass sich schon früh eine differenzierte Reflexion des eigenen künstlerischen Handelns, aber auch Leidenschaft für ein Leben mit und für die Kunst entwickeln kann. Frühe Förderung und Ermutigung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Unter fachlicher Beratung durch die Filmemacherin Anna Wahle wurde der Film von Julia Charakter, Sanaz Azizi und Ulrich Laven produziert.



2016: Kunst aus Leidenschaft



„Kunst aus Leidenschaft“ ist ein Videoportrait der Preisträger_innen des Nachwuchspreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler. Die Nachwuchskünstler_innen gewähren der jungen Filmcrew Einblick in ihre kreative Arbeit und berichten, was sie zu ihren Leben als Kunstschaffende geführt hat. Sie eröffnen den Zuschauern ihr Verständnis von Kunst und ihre persönliche Beziehung zur Kunst: Kunst ist Sensibilisierung, eine Sprache ohne Worte, sie braucht Herz, zeigt die Wahrheit und berührt. Obwohl jeder für sich Kunst ganz anders deutet und empfindet, vereint sie alle doch eines: die Leidenschaft für ihr Tun.

Unter der Leitung unseres Referenten für Video und Filmproduktion Tom Jantschik wurde der Film von Sanaz Azizi, Julia Charakter und Ulrich Laven realisiert und bei der Verleihung des NRW Kulturpreises am 14.11.2016 im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster uraufgeführt.

(12 min.)

2017: "Künstlergespräche“



Wie habt ihr zur Kunst gefunden? Was sind die Inhalte eurer künstlerischen Arbeit? Was inspiriert euch? Was ist euer Anspruch an die Kunst? Mit diesen Fragen näherte sich im Sommer 2017 eine Crew junger Filmschaffender den aktuellen Preisträger_innen des Förderpreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler. Genau genommen haben sie die Künstler_innen sich gegenseitig annähern lassen. Denn die jungen Filmemacher_innen wollten die Preisträger_innen miteinander in einen Dialog bringen. So schufen sie eine gemütliche Studioatmosphäre und legten den Künstler_innen gesprächsleitende Fragekarten auf die Sessel. Jeweils zwei Preisträger_innen einer Sparte konnten die Gelegenheit nutzen, um über ihre Kunstgattung zu debattieren. Auf diese Weise kreierten die jungen Filmschaffenden einen inspirierenden Raum des künstlerischen Dialogs, in dem lange, lebhafte und ergiebige Gespräche entstanden. Der Kurzfilm verbindet alle Kurzportraits miteinander und fängt die Intensität des Austauschs ein, der entsteht, wenn Künstler_innen miteinander sprechen.
(16 min)

2017: „Kulturrucksack NRW – Der Film“



Der Kulturrucksack ist ein Programm der kulturellen Bildung des Landes NRW, an dem 231 Kommunen an 73 Standorten teilnehmen. Gefördert werden alle Kultursparten, nämlich Tanz, Musik, Medien, Theater, Literatur und bildende Kunst. Der Kurzfilm dokumentiert das Landesprogramm anhand von acht stellvertretenden Projekten und fängt es so in seinem Facettenreichtum ein. Das Filmteam ist ganz nah dran an den Orten des Geschehens und den wesentlichen Protagonisten des Programms: die beteiligten Kinder und jüngeren Jugendlichen. Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung aller Teilnehmenden und vermittelt nicht zuletzt den riesigen Spaß und die große Freude bei den kulturellen Projekten.

(17 min)

Die Filmprojekte wurden gefördert vom:
Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
bzw. seit 2017 dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

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