GROSSER ERFOLG FÜR CINEPÄNZ

30.11.2010



Mit der Preisvergabe endete am Sonntag das neuntägige Kinderfilmfest Cinepänz. Wie spannend, unterhaltsam und beeindruckend Kinder- und Jugendfilme sein können, zeigte sich erneut bei diesem 21. Kinderfilmfestival in Köln. In ca. 100 Vorstellungen und begleitenden Veranstaltungen kamen Filme aus 18 Nationen in vier Kölner Kinos und acht Bürgerhäusern und Jugendeinrichtungen zur Aufführung. 7200 Kinder und ihre Eltern oder Lehrer besuchten die Vorstellungen. Besonders die Lehrer und ihre Schüler legten großen Wert auf die Gespräche nach den Filmereignissen.
Dazu waren Produzenten, Regisseure oder Darsteller eingeladen. Sie informierten aus erster Hand und wurden mit Fragen der jungen Zuschauer bestürmt. So auch der Niederländische Hauptdarsteller mit Peruanischen Wurzeln: Matthias den Besten (10 Jahre), alias „Der Indianer“. Erst schoss er fünf Tore für seine Fußballmannschaft in Utrecht, dann flog er nach Köln und stand auf der Bühne im Filmhaus, um bei der Abschlussveranstaltung die Fragen des Publikums zu beantworten und den zweiten Preis der Jury entgegen zu nehmen.
Diebisch freute sich das Team der Kölner Produktionsfirma Ziegler Film über den dritten Preis, den sie mit ihrem Film „Der Meisterdieb“ einheimsen konnte.
Die Kinder-Jury vergab den ersten Preis an die Norwegische Produktion „Rafiki – Beste Freundinnen“. Erzählt wird die Geschichte dreier unzertrennlicher Mädchen. Eine von ihnen soll abgeschoben werden. Die anderen beiden reisen daraufhin nach Oslo, um den Politikern den Wert ihrer Freundschaft zu erklären.
Die Jurymitglieder versüßten sich ihre Arbeit mit etwa 90 Tüten Popcorn, 80 Tütchen Gummibärchen und einigen Kisten Limo. Außerdem bekam die Jury sowie die jugendlichen Reporter und Filmkritiker des Onlineportals Spinxx bei der Abschlussveranstaltung als Dankeschön von Festivalleiter Joachim Steinigeweg Gutscheine für Besuche im Schwimmbad und Freizeitpark überreicht.
Joachim Steinigeweg und sein Organisationsteam werden sich nun eine kleine Pause gönnen, schließlich war dieses Festival nicht nur eine logistische Herausforderung. Es musste für die Mitmachaktionen und Workshops auch jede Menge handwerkliche Vorarbeit geleistet werden. So verpackte man 250 Beutel mit „magischem Silber“ als Glücksbringer zum Eröffnungsfilm „Magic Silver“. Dafür wurde auch das Kinofoyer mit Folie ausgekleidet und in ein Silberbergwerk verwandelt. Doch alle freuen sich bereits auf das 22. Kölner Kinderfilmfest Cinepänz vom 19. bis 27. Nov. 2011. Denn wie seufzte nach der Abschlussveranstaltung im Filmhaus Jurymitglied Noah (10 Jahre), mit glücklichem Lächeln: „Schön war’s!“

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