CrossCulture

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Diversitätsbewusste Jugendmedienarbeit



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Jugend ist heterogen: in Bezug auf körperliche Merkmale und Besonderheiten, soziale und kulturelle Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexuelle Orientierung – das ist ganz selbstverständliche Realität in Einrichtungen der Jugend- und Jugendkulturarbeit. Das große Ziel der Inklusion, alle Kinder und Jugendlichen gleichberechtigt und alltäglich einzubeziehen, verlangt Sensibilität für Diversität und kritische Reflexion eigener Vorstellungen – auch um sehr unterschiedliche Gruppen diskriminierungsfrei ansprechen und auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen eingehen zu können.

Medien können zu dieser Aufgabe einen eigenen Beitrag leisten: Sie geben allen eine Stimme und ermöglichen Bilder für neue und unterschiedliche Sichtweisen.
Medien können Rassismen und andere Diskriminierungsformen transportieren, aber auch unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen. Medien bedienen verschiedene Sinneskanäle und stellen sehr unterschiedliche Anforderungen; sie können exklusive, aber eben auch inklusive Kraft haben. Ob in einem Videoprojekt mit gehörlosen Kindern oder in einer Radioredaktion, in der auch sehbehinderte Jugendliche teilnehmen: Methodisch muss sich Medienarbeit immer wieder neu auf ihre Zielgruppen einstellen – das möchten wir gern gemeinsam mit Ihnen versuchen.


Erste Ideen



Wie wir leben

:
Reportagen über „diverse“ Traditionen, Lebensweisen, Probleme oder Wünsche (Radio, Foto, Video, Blog); dabei stets von den Selbstdefinitionen der Porträtierten ausgehen

Gegen Rechts:


Antirassismusarbeit mit Medien: angefangen von der Analyse rechter Strategien im Netz über die Auseinandersetzung mit der eigenen und anderen Kulturen und der kreativen Kombination der Ideen und Impulse aller Teilnehmer einer Gruppe.

An Projektionsflächen kratzen:


Mediale Muster von Ausgrenzung, aber auch Beispiele von Inklusion analysieren, z.B. über Filme und Serien

Urban Culture:


Projekte zu jugendkulturellen Ausdruckformen umsetzen. Vielfalt sichtbar machen und feiern: z.B. über Fotoaktionen/Projektionen im Stadtteil, Urban Culture-Bühnenshows

Eine Mädchen- und eine Jungenmedienwoche


durchführen, Angebote auf ein- bzw. ausschließende elemente oder Formen der Ansprache überprüfen.

Alles inklusive?


Inklusive Veranstaltungen, inklusive Medienworkshops anbieten


Wir unterstützen Sie!


Fähigkeiten, die durch die Angebote gefördert werden können, sind z.B.:

  • Erfahrungen mit Inklusion und diversitätsbewusster Praxis in der Jugendarbeit
  • Aufgreifen und Koordination von unterschiedlichen Wahrnehmungsformen und Kompetenzen
  • Reflexion von Rollenerwartungen und Klischees
  • Reflexion von rassistischen Stereotypen
  • Medien kompetent einsetzen, um für Toleranz und gegen Rassismus zu arbeiten
  • Medien reflektieren und produzieren


Bildnachweis: photocase.com: kallejipp

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Team

Gerda Sieben



info@jfc.info
+49 (0)221 1305615-17
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