jfc-Info | Dezember 2015: Danke für ein gutes Jahr 2015!


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jfc-Info | Dezember 2015


Hallo liebe LeserInnen,
das Jahresende rückt näher und etwas atemlos gehen wir,– nein, nicht durch die Nacht, aber in die letzte Runde der diesjährigen Aktivitäten!

Wir freuen uns über ein erfolgreiches Jahr mit lustigen, berührenden und inspirierenden Momenten mit Kindern und Jugendlichen und den vielen engagierten Fachkräften, mit denen wir zusammenarbeiten konnten!

Nach dem Festival ist vor dem Festival, nach dem Projekt ist vor dem Projekt – für das Reflektieren, Ausruhen und Ideen entwickeln bleibt oft nur wenig Zeit. Hinter der Weihnachtsbeleuchtung kündigt sich das neue Jahr an, in dem die Herausforderungen nicht abnehmen werden: Kinder und Jugendliche brauchen mehr denn je eine gute Begleitung beim Aufwachsen in der digitalisierten, globalisierten Welt. Medien sollten so genutzt werden, dass sie zur Teilhabe und Integration beitragen und nicht zur Ausgrenzung und Stigmatisierung. Einheimische wie zugewanderte Kinder und Jugendliche brauchen unsere Ansprache ohne gegeneinander ausgespielt zu werden.
Dank der guten Unterstützung durch die Stadt Köln und das Ministerium für Familie Kinder, Jugend Kultur und Sport, NRW sowie vieler weiterer Unterstützer werden wir unsere Angebote fortsetzen und weiterentwickeln können und laden Sie ein, weiterhin mit uns verbunden zu bleiben!
Für die vielfältige Unterstützung ein großes DANKE!
...das Team des jfc Medienzentrums


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Inhalt


1 | Erzählwelten 3.0 - Neues Themenheft der MedienConcret erschienen
2 | Dieter Baacke-Preis 2015: Besondere Anerkennung für das Projekt UPLOAD des jfc Medienzentrums
3 | ALLES AUSSER GEWÖHNLICH beim Kinderfotofest NRW
4 | Kino für Flüchtlingskinder
5 | Kunst & Kabel bekommt ein eigenes FabLab
6 | Dokumentation: "Upload Frieden" ist online
7 | Dokumentarfilm: Ein Leben für die Kunst jetzt on-line!
8 | Upload Kurzfilm "Über den Tellerrand" ist online


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1 | Erzählwelten 3.0 - Neues Themenheft der MedienConcret erschienen


Zwischen YouTube, Fanfiction und Multistory - Das Heft stellt auf 110 Seiten neue Erzähltrends vor und zeigt die Potenziale cross- und transmedialen Erzählens für die kreative Medienarbeit.

Ob App, Bilderbuch, Film oder Serie - beliebte Kinder- und Jugendcharaktere fühlen sich heute in allen Medien wohl. Geschichten zu erzählen, das ist schon seit jeher wesentlicher Teil aktiver Jugendmedienarbeit. Doch die digitale Erzählkultur schafft neue Chancen und Herausforderungen für die pädagogische Praxis, denn durch technologische Innovation haben sich in den letzten Jahren neue Erzählformate und transmediale Erzählweisen entwickelt. Zugleich verändert die Digitalisierung, verbunden mit einem Overkill an zeitgleichen Informationen, unser Rezeptionsverhalten: Wir selektieren schärfer, gewöhnen uns an schnellere, mehrschichtige spartenübergreifende Erzählweisen und wollen/können die Storyline zunehmend mitgestalten. Junge Leute sind in den virtuellen Erzähl-Welten zuhause. Viele jugendaffine Games, Film- und Serienproduktionen überwinden traditionelle Werkgrenzen und brechen bewusst mit erzählerischen Standards. Jugendliche heute switchen in ihrer Freizeit zwischen Unterhaltungsangeboten hin und her, verändern und parodieren (Youtube) oder ergänzen aktiv deren erzählerischen Content.
MedienConcret stellt die neuen Erzähltrends vor und untersucht ihren Einfluss auf die einzelnen Mediensparten. Das Heft lotet die Einflüsse von Interaktivität, Mobilität, Medienkonvergenz und Crossmedia auf Inhalte und Formate von Erzählungen aus mit dem Ziel, neue Potenziale für die kreative Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entdecken und zu entwickeln.

Worum es geht auf 110 Seiten
• Von der Storyline zur Storyworld. Welche neuen interaktiven, kollaborativen, erzählerischen und ästhetischen Möglichkeiten bietet das Transmediale Storytelling? Trendschau neue Narration.
• Grundlagen des Erzählens. Was macht eine gute Geschichte aus – gestern, heute, morgen – oral, gedruckt, in traditionellen und virtuellen Medienwelten.
• Populäre Erzählformen für Kindern und Jugendlichen. Wie müssen Geschichten künftig erzählt werden, um den Mediengewohnheiten von Kindern und Jugendlichen Rechnung zu tragen?
• Wie Jugendliche heute erzählen: Eigenproduktionen unter der Lupe.
• Was gibt es an neuen (und alten) Ideen für die Praxis: - medienpädagogische Potenziale und Anregungen für Kulturarbeit und pädagogische Praxis.

Das MedienConcret Themenheft „Erzählwelten 3.0“ kann für 7 € zzgl. Porto beim jfc Medienzentrum bestellt werden.
Weitere Infos: http://www.medienconcret.de


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2 | Dieter Baacke-Preis 2015: Besondere Anerkennung für das Projekt UPLOAD des jfc Medienzentrums


220 Bewerbungen lagen der Jury vor, sieben herausragende Projekte wurden prämiert, zwei besondere Anerkennungen vergeben.

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleihen seit 2001 gemeinsam diese bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit. Der Dieter Baacke Preis wird in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. Sieben Projekte wurden in diesem Jahr in den fünf Kategorien ausgezeichnet, zwei Projekte erhielten zudem eine besondere Anerkennung. Diese galt unserem Projekt UPLOAD das, wie die Jury betonte,- “als eine zeitgemäße medienpädagogische Fortbildungsinitiative für Fachkräfte aus der Jugendarbeit aktuelle Projektmethoden bedarfsorientiert „on the job“ vermittelt und so Fortbildung mit direkter medienpädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verbindet.“
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung: „Bei Kindern und Jugendlichen sind die Themen unserer Zeit angekommen: Flucht, Ausgrenzung, Globalisierung, Inklusion. Jugendliche interessieren sich für das, was in der Welt passiert, und wollen gesellschaftliche Prozesse mitgestalten. Sie nutzen die unterschiedlichen Medienarten, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen und Einfluss zu nehmen.“ Die GMK-Vorsitzende Sabine Eder sagte: „Um Kindern und Jugendlichen ein anregendes, sensibles und vielschichtiges Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen ist qualitätsvolle Medienpädagogik unerlässlich, dafür steht die GMK und dafür steht der Dieter Baacke Preis.“
Im jfc Medienzentrum freuen wir uns über diese Auszeichnung für ein Format das in NRW auf große Resonanz stößt.


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3 | ALLES AUSSER GEWÖHNLICH beim Kinderfotofest NRW


Mit einem rauschenden Kinderfest endete am 5. Dezember die Fotosaison des jfc Medienzentrums. Nach einem „Transklonischen Fotopfad“, der schwungvollen Preisverleihung des 4. KameraKinder-Fotopreises NRW und einer gelungenen Ausstellung waren Kinder und Erwachsene motiviert für neue Fotoabenteuer.

Aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist erlebten 380 Kinder, Eltern und Pädagogen am Samstag, 5.12.2014, ein tolles Kinderfotofest. Eingeladen hatte das vom Jugendministerium NRW geförderte fotopädagogische Portal KameraKinder, eine Initiative des jfc Medienzentrums in Köln. Schon lange vor der Preisverleihung war das Pfandhaus brechend voll, denn die Kinder konnten unter dem Motto „Ich außergewöhnlich“ in drei Workshops und an neun Stationen des Fotopfades sich selber und ihre Umwelt mit Fototricks verändern. Sie alterten mit Hilfe von Fotoapps um Jahrzehnte, verkleideten sich als Fantasyfiguren oder ließen − Abrakadabara − aus ihren Körperteilen lustige Wesen entstehen. Bei der Bilderschau mit der Kunsthistorikerin und Fotoexpertin Sandra Abend konnten Kinder und Eltern ihr Wissen erweitern und den Blick für außergewöhnliche Bilder schärfen.

Den Höhepunkt des Festes bildete die Preisverleihung des 4. KameraKinder Fotopreises NRW. Von Anfang an sorgte die Bielefelder Band RANDALE für gute Stimmung im prall gefüllten Saal des Alten Pfandhauses in Köln. Anschließend hagelte es 26 Preise für Kinder und Kindergruppen von 6 bis 12 Jahren, die in den verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs gewonnen hatten. Alle Preisträger waren anwesend und wurden von Moderator und Youtube-Comedian JULEZ und Partnerin KRISTINA SCHMIDT auf die Bühne gebeten um Ruhm und Ehre, aber auch Sach- und Geldpreise in Empfang zu nehmen.

Besonders die Gewinner der ersten Preise wurden mit Trommelwirbeln und Raketen aus dem Publikum gefeiert. Die Bilder dieser Kinder und Kindergruppen wurden im Saal eingeblendet und bekannte Fotografen und fotoerfahrende Kinder der Jury würdigten sie mit einer Laudatio.

Stolz auf seine ausdrucksvollen Fotos konnte z.B. der 9- jährige FLORIAN MARKMANN aus Oelde sein, der mit seinen farbenfrohen Makroaufnahmen und ungewöhnlichen Bildausschnitten aus verschiedenen Perspektiven die Jury überzeugte. Dafür erhielt er nicht nur den 1. Preis der jüngeren Kinder in der Kategorie „Freies Thema“ sondern für das Foto eines einzelnen Tropfens auch den ausschließlich von den Jurykindern verliehenen „Kinderpreis“ für das beste Einzelfoto.

Auch zum Sonderthema „ALLES AUSSER GEWÖHNLICH – Alles ganz schön anders“ waren in diesem Jahr viele der insgesamt über 1000 eingereichten Fotos eingegangen. Dabei gab es jede Menge witzige, spritzige Ideen: Ob am Klavier oder über dem Bett – der 11-jährige MIKA BIRKENBACH aus Wuppertal schwebt im wahrsten Sinnen des Wortes über den Dingen. Dazu sagte die 14-jährige Jurorin Anna Gribhofer in Ihre Laudatio: „ Die Fotos von Mika springen direkt ins Auge. Es wirkt fast so, als würde Mika die Schwerkraft aufheben“.

In diesem Jahr hatten sich auch zahlreiche inklusive Gruppen mit Ihren Fotos beteiligt, von denen insbesondere die MEDIENGRUPPE DER INKLUSIVEN OT OHMSTRASSE in Köln für Furore sorgte. Fotograf und Jurymitglied DAVID KLAMMER lobte die kreativen Fotomontagen: „ Die Kombination aus Zoofotos und einkopierten inszenierten Szenen mit Kindern, die scheinbar mit den Tieren interagieren, ist frisch und frech.”

Mit 20 Personen war eine Gruppe von Flüchtlingskindern aus Mönchengladbach zum Fest angereist und konnte strahlend auf der Bühne den ersten Preis für Gruppen (Sonderthema, Gruppe mit Kindern zwischen 10 -12 Jahren) für ihre zauberhafte Reihe außergewöhnlicher Fotogramme in Empfang nehmen. Der Jury gefiel besonders die Komposition von alltäglichen Dingen, um diese Bilder zu erstellen.

Neben den fantasievollen Werken der Foto-Nachwuchstalente bilden die Projektarbeiten aus Schulen und Kindereinrichtungen ein breites Spektrum vielfältiger Möglichkeiten für die kreative Arbeit mit dem Basismedium Fotografie ab. Sie waren noch bis einschließlich Sonntag, den 13.12.2015 in der Galerie des Alten Pfandhauses zu sehen: Die nach dem Festakt am Samstag eröffnete Ausstellung KINDER ENTDECKEN DAS BESONDERE zeigt ALLE 1000 beim Wettbewerb eingereichten Fotos.

Die Fotos der Preisträger dinden Sie unter diesem Link: http://www.kamerakinder.de/nrw-wettbewerb.html


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4 | Kino für Flüchtlingskinder


Das jfc Medienzentrum improvisiert einen ersten Kinonachmittag in der Flüchtlingsunterkunft - weitere sollen folgen

Schon beim vergangenen 26. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ hatte das jfc Medienzentrum Flüchtlingskinder zu den Kinovorführungen eingeladen. Etliche Kinder machten sich auf den Weg in die Kinos. Aber nicht für alle ist ein Ausflug aus der Unterkunft so einfach, vielfach fehlt eine Begleitung. Darum fragte die Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft an, ob das jfc Medienzentrum nicht einfach einen Kinonachmittag im Haus organisieren könnte. Ein Plan, den die wir gerne umsetzen wollten.

Schon am Eingang waren die beiden Mitarbeiter des jfc Medienzentrums von Kindern umringt. Viele Hände packten mit an, das improvisierte Kino-Equipment in die Turnhalle zu bringen, in der die Kinderfilmvorführung stattfinden sollte. Etliche liessen es sich dann auch nicht nehmen, beim Aufbau mit anzufassen.

Als alles fertig war, hatten sich mehr als fünfzig Kinder eingefunden, um ein wenig Abwechslung in ihrem Alltag zu erleben. Auf dem Programm stand der Kinofilm "Shaun, das Schaf", den der Filmverleih Studiocanal dankenswerter Weise kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte.

Und die Kinder hatten Spaß: Es gab Szenenapplaus, die Lieder wurden mitgesungen oder mitgetanzt, als sich das Happy-End anbahnte, hörte man deutliche Seufzer der Erleichterung. Vorteil dieses Filmes aus dem renommierten Animationshaus Aardman in Großbritannien war, dass der gesamte Film ohne Dialoge auskommt. Bei Vorführungen vor Kindern aus vielen verschiedenen Ländern ist das sicherlich ein Plus.

Viel zu schnell war der Nachmittag vorbei, was aber etliche der Kinder nicht ihren Optimismus verlieren ließ: "Kommt ihr morgen wieder? Was zeigt ihr dann?"

Geplant ist nun die Weiterentwicklung dieses Angebotes im nächsten Jahr.


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5 | Kunst & Kabel bekommt ein eigenes FabLab


Ein ereignisreiches Jahr geht auch für Kunst & Kabel zu Ende. Das Team konnte vergrößert werden, Veranstaltungen, Vorträge und natürlich Praxis-Workshops wurden aus den Projekten “Fablab mobil” und “Young Fablab” erfolgreich umgesetzt.

Mit Kunst & Kabel plant jfc auch für 2016 eine ganze Palette unterschiedlicher Maker-Angebote für Kinder & Jugendliche.
Erfreulicherweise erhält das jfc auch nächstes Jahr wieder Fördergelder von der HIT-Stiftung. Dadurch erfüllt sich für Kunst & Kabel ein großer Wunsch: die Eröffnung eines jfc-eigenen Fablabs! Besonderes Augenmerk wollen wir auf die Bedürfnisse der vielen, jungen Geflüchteten legen, die in Köln angekommen sind.

Wir wünschen uns, dass wir schon bald mit vielen unterschiedlichen Kindern und Jugendlichen an großen und kreativen Ideen tüffteln können. Weiterhin wird es auch wieder NRW-weit Workshops mit dem mobilen Fablab geben. Ab dem Frühjahr sind Workshops geplant, in denen das Kreativ-künstlerische wieder im Vordergrund steht; z.B. dem Bau eigener Instrumente mit Jamsession, poetischen Performances oder interaktiven Spiele-Installationen.

Durch die wissenschaftliche Begleitung der Workshops durch die TH Köln, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Zorn konnten schon jetzt viele interessante Beobachtungen gesammelt und erste Schlüsse gezogen werden. Wir freuen uns schon darauf, Ende nächsten Jahres unsere Praxis-Erfahrungen über medienpädagogische Maker-Workshops in der kulturellen Bildung im Rahmen einer Publikation zu veröffentlichen.


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6 | Dokumentation: "Upload Frieden" ist online


Im Rahmen des UPLOAD-Projekts drehte der Kinder- und Jugendrat der Stadt Iserlohn eine Dokumentation, um ihre "Wünsche für eine friedvolle Zukunft - gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit" zum Ausdruck zu bringen.

"Wir möchten, dass sich Menschen mit der Frage beschäftigen, wie 'Frieden' in unserer Welt möglich werden kann. Wir möchten zeigen, dass wir Jugendlichen uns eine bunte, menschenfreundliche Gesellschaft wünschen und uns dafür einsetzen. Dieser Film zeigt, was Menschen in Iserlohn zum Thema 'Frieden' zu sagen haben, warum Menschen sich so schwer tun mit dem Frieden und wie bedroht der Frieden ist.", so das Credo der TeilnehmerInnen des Projekts.

Weitere Informationen zum Projekt sind für die folgende Seite abrufbar:
http://www.upload.jfc.info/project-id218


Der Kurzfilm ist über den folgenden Link abrufbar:
http://www.youtube.com/watch?v=kyGOzS6p1eM


Weitere Anfragen an
Ihren Ansprechpartner:
Mustafa Doymuş
doymusch@jfc.info
0221-13056514

Das Projekt "UPLOAD" greift Trends der Jugendmedienkultur auf und vermittelt Fachkräften Wissen und praktisches Know-how rund um diese Medien. "UPLOAD" unterstützt die Fachkräfte dabei, Jugendliche mit ihren Medieninteressen anzusprechen und interessante Projekte in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Mit Beratung, regionalen Kurztagungen, mit praxisnahen Ideen und Workshops und der Begleitung von Projekten in Jugendeinrichtungen durch ein UPLOAD-Team bietet "UPLOAD" Unterstützung und Service, um Medienpraxis und -kompetenz noch besser in der Jugendarbeit zu verankern.


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7 | Dokumentarfilm: Ein Leben für die Kunst jetzt on-line!


Videoportraits der Preisträger und Preisträgerinnen des Nachwuchspreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler

Warum künstlerisch arbeiten? Was ist Talent? Was treibt junge Menschen dazu an, ihr Leben ganz und gar der Kunst zu widmen?
Mit diesen Fragen haben sich im Sommer 2015 im Rahmen eines Filmprojektes des jfc, drei junge Filmschaffende den Preisträgerinnen und Preisträgern des Nachwuchspreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler genähert.
Der Film ist jetzt online: http://www.upload.jfc.info/video-id1775-3-cat


er wurde gefördert vom:
Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW


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8 | Upload Kurzfilm "Über den Tellerrand" ist online


Das UPLOAD Kurzfilm-Projekt “Über den Tellerrand” handelt von einer Freundschaft, die über Grenzen hinausblickt.

Als Reaktion auf die aktuelle weltpolitische Situation hat die Theatergruppe des Jugendzentrums "Windmühle" in Fröndenberg entschieden, einen Film zu den gegenwärtig so wichtigen Themen Toleranz und Weltoffenheit zu drehen. Mit dem Film wollen sie ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen und für Toleranz und Offenheit einstehen.

"Unser Ziel besteht darin, ein gemeinsames Projekt für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen und Herkunftsländer anzubieten. Diese gemeinschaftliche Projektarbeit soll die Teilnehmenden für einen längeren Zeitraum zusammenbinden, sagten die Initiatoren_innen.
"Jeder kennt das Gefühl ausgeschlossen zu werden. Darum ist es uns wichtig, junge Menschen, die geflüchtet sind in unserem Kinder- und Jugendtreff herzlich willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, zu Hause zu sein, auch wenn sie weit weg von ihrer Heimat sind."

20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 18 Jahren aus insgesamt sieben verschiedenen Nationen (Russland, Syrien, Albanien, Kamerun, Nigeria, Libanon, Polen) wirkten schließlich mit. Austausch zwischen verschiedenen Kulturkreisen ist ganz nebenbei entstanden, Verstehen und Verständnis entwickelten sich. Mit neuen Eindrücken, Spaß und Stolz schauen die Jugendlichen auf ein Projekt zurück, in das sie zusammen viel Zeit, Kraft, Motivation und Ausdauer gesteckt haben.
Fachlich begleitet wurde des Filmprojekt von zwei medienpädagogischen Coaches des jfc sowie zwei pädagogischen Fachkräften des Kinder- und Jugendzentrums Windmühle.

Kurzfilm ist über den folgenden Link abrufbar:
http://www.upload.jfc.info/video-id1769


Begleitet wurde das Projekt durch einen Blog, in dem alle aktuellen Information zum Projekt abgerufen werden können:
https://kurzfilmtellerrand.wordpress.com/


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Ihren Ansprechpartner:

Mustafa Doymuş
doymusch@jfc.info
0221-13056514

Das Projekt „UPLOAD“ greift Trends der Jugendmedienkultur auf und vermittelt Fachkräften Wissen und praktisches Know-how rund um diese Medien. „UPLOAD“ unterstützt die Fachkräfte dabei, Jugendliche mit ihren Medieninteressen anzusprechen und interessante Projekte in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Mit Beratung, regionalen Kurztagungen, mit praxisnahen Ideen und Workshops und der Begleitung von Projekten in Jugendeinrichtungen durch ein UPLOAD-Team bietet „UPLOAD“ Unterstützung und Service, um Medienpraxis und -kompetenz noch besser in der Jugendarbeit zu verankern.


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Impressum


jfc-Info|Dezember 2015 - 12. Jahrgang, 3. Ausgabe
Auflage: 1498
(c) 2015 jfc Medienzentrum e.V.
Redaktionsadresse: redaktion@jfc.info
V.i.S.d.P.: Gerda Sieben

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fax 0221 / 130 56 15-99

http://jfc.info

jfc Medienzentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. jfc Medienzentrum e.V. wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesjugendplan) und von der Stadt Köln (Jugendförderung).

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