jfc-Info | Dezember 2014: Kunst, Kabel und Curricula


___________________________________________________________________
jfc-Info | Dezember 2014


Hallo liebe Leser_innen,

endlich Ferien! In den letzten Monaten des Jahres 2014 ging es turbulent zu im jfc Medienzentrum: Das Kölner Kinderfilmfest Cinepänz lockte wieder über 8.000 Kinder und Eltern in Vorführungen und Workshops, der KameraKinder Fotopreis NRW wurde zum dritten Mal verliehen und die beiden jfc-koordinierten internationalen Projekte „U-CARE“ und „Steps Ahead“ endeten mit einer großen Konferenz in Rotterdam, bei der das neue ROOTS & ROUTES Peer Coach Curriculum vorgestellt wurde. Auch im Fablab-Projekt „Kunst & Kabel“, im jfc-Radiobereich und in den Projekten „Occupy Culture“ und „UPLOAD“ war viel los. Lassen Sie mit uns noch einmal die Highlights des letzten Quartals Revue passieren und werfen Sie einen ersten Blick auf unsere Pläne fürs Jahr 2015!

Schöne Festtage, einen guten Rutsch und viel Spaß beim Lesen wünscht das Team des jfc Medienzentrums!


___________________________________________________________________
Inhalt


1 | Fotospaß und jede Menge Preise beim Kinderfotofest NRW
2 | „Steps Ahead“ endet mit internationaler Konferenz in Rotterdam
3 | Große Abschlussfeier des 25. Kölner Kinderfilmfests CINEPÄNZ
4 | Occupy Culture: Make the Game! im Ringlokschuppen Ruhr
5 | UPLOAD bringt 2015 wieder Medien in die Jugendarbeit
6 | Urbane Kultur gegen Rassismus – U-CARE-Broschüre erschienen
7 | Fablab mobil 2014 und 2015
8 | Occupy Culture: Culture Game Jam im Computerspielemuseum Berlin
9 | jfc Medientag in Jülich am 28.11.2014


___________________________________________________________________
1 | Fotospaß und jede Menge Preise beim Kinderfotofest NRW


Am 6. Dezember 2014 fand die Preisverleihung des KameraKinder-Fotopreises NRW im Alten Pfandhaus Köln statt. Besucher_innen konnten sich auf eine Fotoreise in andere Zeiten begeben. Anschließend wurde die Ausstellung „KINDERWELTEN“ mit allen eingereichten Fotos eröffnet.

Aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist, erlebten knapp 400 Kinder, Eltern und Pädagog_innen am 6. Dezember ein tolles Kinderfotofest. Eingeladen hatte das vom Jugendministerium NRW geförderte fotopädagogische Portal KameraKinder, eine Initiative des jfc Medienzentrums. Schon lange vor der Preisverleihung war das Alte Pfandhaus in Köln brechend voll: Kinder konnten sich bei einer Rallye mit acht Stationen auf eine Reise durch Zeit und Raum begeben. Sie ließen sich mittels Greenbox in Fotos mit Zukunftswelten beamen, unterschieden als Zeitdetektive alte von neuen Fotos, erweiterten ihr Wissen über alte Fototechnik und suchten neue Perspektiven zu alten Fotos. Kunsthistorikerin Sandra Abend zoomte zudem mit Fotogeschichten in das Leben junger Leute in vergangenen Zeiten.

Der Höhepunkt des Festes war die Preisverleihung des 3. KameraKinder Fotopreises NRW. Von Anfang an sorgte die Band PELEMELE für gute Stimmung im prall gefüllten Saal des Alten Pfandhauses. Anschließend hagelte es 25 Preise für Kinder und Kindergruppen, die in den verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs gewonnen hatten. Alle Preisträger waren anwesend und wurden von Moderator und Youtube-Comedian JULEZ und Partnerin auf die Bühne gebeten, um Ruhm und Ehre, aber auch ihre Sach- und Geldpreise in Empfang zu nehmen. Besonders die Gewinner der ersten Preise wurden mit Trommelwirbeln und Raketen aus dem Publikum gefeiert. Die Leistung dieser Kinder und Kindergruppen würdigten bekannte Fotografen und fotoerfahrende Kinder der Jury mit einer Laudatio.

Stolz auf seine ausdrucksvollen Fotos konnte z.B. der 8-jährige Amos Freddi aus Erkrath sein, der mit einer Reihe sehr starker Einzelfotos mit ungewöhnlichen Bildausschnitten und Perspektiven die Jury überzeugte. Dafür erhielt er nicht nur den 1. Preis der jüngeren Kinder in der Kategorie „Freies Thema“, sondern auch den ausschließlich von den Jurykindern verliehenen „Kinderpreis“. Die 14-jährige Anna Gribhofer lobte den 8-Jährigen: „Du siehst Dinge, die kaum ein anderer sieht, Du siehst die perfekten Augenblicke, Du kreierst Bilder, die Menschen zum Nachdenken bewegen, die unglaublich ausdrucksstark und wunderschön anzusehen sind.“

Auch zum diesjährigen Sonderthema „Sonntag – Kein Tag wie jeder andere“ gingen zahlreiche Fotos ein. Dabei gab es jede Menge witzige, spritzige Ideen: Einige Fotos zeigen das „Abhängen“ am Sonntag einmal ganz anders (Maximilian Milchert, Köln) oder kindlichen „Schabernack“, wenn die anderen noch schlafen. Den 1. Preis der älteren Kinder erhielt die 10-jährige Jule Sophie Sagnak aus Mönchengladbach mit einer anrührenden Collage über den Sonntagsbesuch bei ihrer Ur-Oma Mizzi.

Wie schon im letzten Jahr konnte die Gruppe KAMERAMIDIS der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach mit ihren klaren Bildkompositionen von typischen Sonntagsbildern, die vom Kirchgang bis zum Sonntagsbraten alles darstellen, wieder einen ersten Gruppenpreis einheimsen. Furore machte aber auch eine Gruppe aus dem KINDERBEREICH DER ALTEN FEUERWACHE in Köln, die mit einem Fotoobjekt neben dem 2. Preis auch den Gruppenpreis der Kinderjury gewann. Wer seinen Kopf in das als Rotunde aufgebaute Panorama-Experiment steckt, ist plötzlich mitten auf dem Kölner Prälat-Otto-Müller-Platz.

Neben den fantasievollen Werken der jungen Foto-Nachwuchstalente bildeten die Projektarbeiten aus Schulen und Kindereinrichtungen ein breites Spektrum vielfältiger Möglichkeiten für die kreative Arbeit mit dem Basismedium Fotografie ab. Sie waren noch bis zum 14. Dezember in der Galerie des Alten Pfandhauses zu sehen. Die nach dem Festakt am Samstag eröffnete Ausstellung KINDERWELTEN zeigte ALLE beim Wettbewerb eingereichten Fotos.


___________________________________________________________________
2 | „Steps Ahead“ endet mit internationaler Konferenz in Rotterdam


Über 80 Menschen aus ganz Europa nahmen am 26. September an der Abschlusskonferenz des Projekts „Steps Ahead“ zum Thema „Entrepreneurship für junge Künstler_innen transnational“ in den Niederlanden teil. Dabei wurde das fertige ROOTS & ROUTES Peer Coach Curriculum vorgestellt.

Für junge Medienmacher_innen und darstellende Künstler_innen, die sich zu Coaches/Dozent_innen fortbilden möchten, entwickelte das Projekt „Steps Ahead – Professionalization of Junior Coaches in Performing Arts and Media“ ein Curriculum, das in Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden und Ungarn exemplarisch umgesetzt wurde: In der Projektlaufzeit von Oktober 2012 bis September 2014 fanden 8 ROOTS & ROUTES Peer Coach Academies in den genannten Ländern statt. Nach mindestens 10 Tagen Akademiephase folgte eine begleitete Praxisphase in Jugendzentren, Schulen und Kultureinrichtungen; fertig ausgebildete Peer Coaches erhalten ein von allen Partnerorganisationen im internationalen ROOTS & ROUTES Netzwerk anerkanntes Zertfikat.

Auf der Basis des Vorläuferprojekts „The ROOTS & ROUTES Academy / ROOTS & ROUTES Peer Coaches“ (2008 - 2012) wurde im internationalen Austausch das Curriculum weiterentwickelt, ausdifferenziert und an die unterschiedlichen Situationen in den Partnerländern angepasst. Das fertige Curriculum (englischsprachig, 100 Seiten) kann auf der Projektseite www.rootsnroutes.eu/stepsahead heruntergeladen werden.

Die 10 im Jahr 2014 vom jfc Medienzentrum ausgebildeten ROOTS & ROUTES Peer Coaches stehen ab sofort für Tanz-, Musik- und Videoangebote in Jugendarbeit und Ganztagsschule zur Verfügung; viele der Peer Coaches der vorangegangenen Jahrgänge ebenso.

Anfragen an:

Sascha Düx
sd@jfc.info
+49 (0)221 1305615-21

Vor wenigen Wochen wurde auch die Dokumentation der Steps Ahead Peer Coach Academy Köln 2014 fertig:

http://www.youtube.com/watch?v=5K5e8aMmBsw


___________________________________________________________________
3 | Große Abschlussfeier des 25. Kölner Kinderfilmfests CINEPÄNZ


Die Kinderjury kürte beim Finale des Kinderfimfests CINEPÄNZ den niederländischen Film „Grüße von Mike“ zum Gewinnerfilm.

Am Sonntag, den 30. November war es soweit: Vor dem ausverkauften großen Saal des Odeon-Kinos in der Kölner Südstadt verkündeten die 9 Mitglieder der Kinderjury des 25. Kölner Kinderfilmfests ihre Entscheidung. Den dritten Platz machte der niederländische Film „Der kleine Zappelphilipp“. Zur Begründung führte die Jury aus:

„Wir haben uns auf dem 3. Platz für den kleinen Zappelphilip entschieden, weil er ein schöner Film für Groß und Klein ist. Der 7-jährige Bram kann vieles, nur still sitzen kann er nicht. Vor allem träumt er gerne, was seinen Lehrer nicht gerade erfreut. Als immer mehr Probleme in der Schule auftauchen, weiß zuerst niemand mehr, wie es weitergehen soll…
Was uns besonders an dem Film gefällt, ist, dass die Geschichte aus der Sicht von Bram gezeigt wird. Dazu werden seine Gedanken verfilmt, so konnten wir uns sehr gut in ihn hineinversetzen. Wir finden, dieser Film ist außergewöhnlich, weil man durch ihn eine andere Sicht auf ADHS bekommt und die durchaus positiven Seiten kennenlernt.“

Auf dem zweiten Platz landete die französische Komödie „Boule und Bill“:

„In dem Film geht es um die tierische Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen namens Boule und dem Cockerspaniel Bill, die zusammen spannende Abenteuer erleben. „Boule und Bill“ ist ein lustiger Film für Groß und Klein. Es gibt viele lustige und romantische Szenen, z.B. als sich eine Schildkröte in den Hund Bill verliebt. Als die Schildkröte in den Müllschlucker fällt, versuchen Boule und Bill, sie zu finden. Wenn Sie einen Tag voller Spaß haben wollen, gucken Sie „Boule und Bill“ an!“

Und dann wurde es still im Saal, als die Jury sich anschickte, den Gewinnerfilm des 25. Kölner Kinderfilmfests zu verkünden:

„Auf Platz 1 hat die diesjährige Jury den Film „Grüße von Mike“ gewählt. Der Film handelt von einem Jungen namens Mike, der gerade seine Krebserkrankung besiegt hat und wahre Freundschaft erlebt. Seiner Mutter ist es aber verboten, ihn an Weihnachten mit nach Hause zu nehmen, weil sie alkoholkrank ist. Daraufhin kommt das Jugendamt, um ihn in eine Pflegefamilie zu stecken. Mike tut allerdings alles, um zu seiner Mutter zurückzukommen. Sein Freund Vincent hilft ihm dabei. Mike ist ein sehr lebhafter Junge. Wir konnten uns sehr gut in seine Situation hinein fühlen. Der Film hat uns überzeugt, weil er dramatisch, traurig, aber auch gleichzeitig lustig und sehr spannend erzählt ist.“

Der Leiter des Kinderfilmfests, Joachim Steinigeweg, dankte den Jury-Kindern und allen anderen Beteiligten, vor allem auch den Kindern der Journalisten-Gruppe spinxx.de, für ihre Arbeit. Eine ausufernde Festivalwoche lang haben die Kinder ihre Zeit und Energie in CINEPÄNZ eingebracht, ohne sie wäre das trubelige Geschehen in den Kinos nur halb so spannend gewesen.


___________________________________________________________________
4 | Occupy Culture: Make the Game! im Ringlokschuppen Ruhr


Am 13. Dezember präsentierten Jugendliche ihr interaktives Theatergame „Die guten Diebe von Mülheim“ im Ringlokschuppen Ruhr.

Das Spielelabor für zwanzig Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren fand in Form eines Intensiv-Auftakts in den Herbstferien mit anschließendem achtwöchigen Kurs statt. Unter der künstlerischen Leitung von machina eX und Theater- und Medienpädagog_innen konzentrierten sich die Teilnehmer_innen auf die Schnittstelle von Theater und Gaming.

Die Jugendlichen wurden in Grundlagen des Spieldesigns eingeführt und lernten, wie sie das Tool „MakeyMakey“ und die Programmierumgebung „Scratch“ verwenden können. Diese Kenntnisse setzten sie im Theatergame „Die guten Diebe von Mülheim“ um. Zuschauer_innen mussten verschiedene Levels bewältigen, indem sie Gegenstände suchten, Menschen befreiten oder Rätsel lösten. Einige Jugendlichen hatten die technischen Funktionen wie Alarme, Codes und die Soundkulisse eingerichtet. Die anderen wurden zu Protagonisten des Spiels, die die Zuschauer_innen weiterleiteten, ihnen halfen oder sie auch behinderten. Die Präsentation war für alle Beteiligten ein intensives und begeisterndes Erlebnis.

Das Projekt „Make the Game!“ ist eine Zusammenarbeit von Ringlokschuppen Ruhr und jfc Medienzentrum e.V. im Rahmen von Kulturrucksack NRW und dem Projekt „Occupy Culture“, gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

http://culture.jfc.info


___________________________________________________________________
5 | UPLOAD bringt 2015 wieder Medien in die Jugendarbeit


Mit Smartphones, über Whatsapp, Youtube, Twitter etc. sind Jugendliche immer „on“. Wie können diese Medien in der Jugendarbeit sinnvoll genutzt, wie eine kritische Auseinandersetzung damit gefördert werden?

Das Projekt „Upload“ greift Trends der Jugendmedienkultur auf und vermittelt Fachkräften Wissen und praktisches Know-how rund um diese Medien. „Upload“ unterstützt Sie, Jugendliche mit ihren Medieninteressen anzusprechen und interessante Projekte in der eigenen Einrichtung umzusetzen. Mit Beratung, regionalen Kurztagungen, mit praxisnahen Ideen und Workshops und die Begleitung von Projekten in Jugendeinrichtungen durch ein UPLOAD-Team bietet „Upload“ Unterstützung und Service, um medienpraktische Arbeit noch besser in der Jugendarbeit zu verankern.

Die Evaluation 2014 zeigte, dass die meisten Einrichtungen ihre Projekte mit Jugendlichen frühzeitig planen und vorbereiten müssen. Daher freuen wir uns sehr, dass das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW den frühen Start des Projekts ermöglicht hat. So können wir 2015 sofort beginnen und neben regionalen Thementagen den Jugendeinrichtungen aus NRW in zwei Bewerbungsrunden einen frühen Start der Praxisprojekte anbieten:

1. Frist für Bewerbungen: 1. März 2015

Projekte der ersten Runde werden bis zu den Sommerferien durch ein UPLOAD-Team vor Ort umgesetzt.

2. Frist für Bewerbungen: 1. Juni 2015

Projekte der zweiten Runde werden nach den Sommerferien bis zum 30.11.2015 durch ein UPLOAD-Team vor Ort umgesetzt.

Ab sofort können Sie sich auf unserer Webseite bewerben:

http://www.upload.jfc.info/home-join

Im Jahr 2015 können acht Jugendeinrichtungen im Rahmen von UPLOAD bei der Realisierung ihrer medienpädagogischen Idee unterstützt werden.
Auch im neuen Jahr werden drei Thementage in unterschiedlichen Regionen in NRW durchgeführt. Die Termine und Orte werden im Januar 2015 bekannt gegeben. Die Thementage bieten an einem Tag kompakte Info- und Trainingsmöglichkeit für Fachkräfte. Für die Ausrichtung der Thementage können sich interessierte Partner (Jugendämter oder Träger der Jugendhilfe) bis zum 1. Februar 2015 an uns wenden.

Weitere Informationen zur Bewerbung und Thementagen:

Mustafa Doymu┼č
doymusch@jfc.info
0221-13056514

http://upload.jfc.info


___________________________________________________________________
6 | Urbane Kultur gegen Rassismus – U-CARE-Broschüre erschienen


Die Abschlusspublikation des zweijährigen EU-Projekts „U-CARE – Urban Culture against Racism in Europe“ kann ab sofort heruntergeladen oder als Printausgabe bestellt werden.

Junge Videomacher_innen, Musiker_innen und Tänzer_innen wurden im Projekt U-CARE dabei unterstützt, eigene Workshop- und Eventformate für kulturelle Vielfalt und gegen Rassismus und Diskriminierung zu entwickeln. Partnerorganisationen aus Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Italien, Rumänien und Ungarn arbeiteten von November 2012 bis Oktober 2014 in diesem Projekt zusammen, die Koordination lag beim jfc Medienzentrum.

Bei der U-CARE Sommerakademie 2013 in Heek/NRW entwickelten 55 junge Künstler_innen aus den 8 Partnerländern gemeinsam Projekt- und Kurskonzepte, die sie anschließend in ihren Countries of Residency umsetzten. Gefördert wurde das Projekt vom EU-Programm Fundamental Rights and Citizenship.

In der 48-seitigen Broschüre „U-CARE: Theory, Documentation and Working Tools“ (englischsprachig) finden sich theoretische Texte zu Peer Coaching, diversitätsbewusster Antirassismusarbeit und kulturpädagogischen Methoden; dazu eine Dokumentation des U-CARE Projekts und Ressourcenpools für die Jugendarbeit. Die Broschüre kann gegen einen Versandkostenbeitrag von 5€ beim jfc Medienzentrum e.V. bestellt oder kostenfrei abgeholt werden (gern auch mehrere Exemplare). Die PDF-Fassung gibt es hier zum Download (7 MB).

Hier noch ein paar Videos aus dem Projekt:

Doku der U-CARE Sommerakademie:

http://www.youtube.com/watch?v=bdaaBtRcLRk


Musikvideo von der U-CARE Sommerakademie:

http://www.youtube.com/watch?v=L-cAo_Xn_fQ


Projektergebnis U-CARE Workshop Montessori-Hauptschule Köln:

http://www.rootsnroutes.eu/video-id1671


Und die Projektwebsite: www.u-care.org


___________________________________________________________________
7 | Fablab mobil 2014 und 2015


Das Fablab-Pilotprojekt des jfc Medienzentrums wird 2015 weiterlaufen.

Das vom Land NRW geförderte Pilotprojekt „Fablab mobil“ verfolgte von September bis Dezember 2014 die Entwicklung und Erprobung erster pädagogischer Methoden für Kinder und Jugendliche im Bereich „Fablab“. Es entstanden 3 Praxisprojekte, die mit der mobilen Version eines Fablabs umgesetzt wurden. Alle Projekte hatten zum Ziel, Medien und Technik durch das Konstruieren eigener Produkte zu erfahren.

Projektbeschreibungen und erste Erfahrungsberichte lassen sich auf http://fablab.jfc.info nachlesen. Das neu gegründete pädagogische Fablab des jfc Medienzentrums trägt den Namen:

„Kunst & Kabel: konstruieren, programmieren und gestalten im Fablab für junge Leute“

2015 wird neben der geplanten Weiterentwicklung des mobilen Fablab die Gründung eines stationären Fablabs in Köln angestrebt, um einen Lernort zu etablieren, in dem nicht nur gehämmert und getüfftelt wird, sondern in dem Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Kulturen, Hintergründe und Generationen auf Zukunftstechnologien treffen und gemeinsam eigene Ideen umsetzen können.


___________________________________________________________________
8 | Occupy Culture: Culture Game Jam im Computerspielemuseum Berlin


In der letzten Oktoberwoche stiegen zwölf Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren in die Spieleentwicklung ein und setzten sich mit dem Kulturgut „Games“ auseinander.

Unter dem Thema „Verbrechen im Museum“ entwickelten die Teilnehmer eigene Spielideen. Sie wählten drei Ausstellungsstücke des Computerspielemuseum aus, die zum Teil ihres Spieles werden sollten. Ihre Ideen setzten sie in Papierprototypen um.

Nach der Testing- und Modding-Phase lernten die Jugendlichen, ihre Spiele in „Scratch“ zu transferieren – eine Anwendung, die einen einfachen Einstieg in die Programmierung ermöglicht. Die Jugendlichen fanden sehr schnell Zugang zur praktischen Arbeit und konnten mit Scratch unmittelbare Erfolge erzielen. Die digitalen Prototypen sind hier spielbar:
http://scratch.mit.edu/users/CultureGameJam/

Der Workshop fand im Rahmen des Projektes „Occupy Culture“ statt, gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.
http://culture.jfc.info


___________________________________________________________________
9 | jfc Medientag in Jülich am 28.11.2014


In Kooperation mit den Regionaldekanen Düren-Eifel veranstaltete das jfc Medienzentrum im November einen Medientag in Jülich.

Fachkräfte der katholischen offenen Jugendeinrichtungen der Regionen Düren und Eifel hatten beim jfc-Medientag in Jülich die Gelegenheit, sich in kompakter Form über neue Methoden und Trends der Medienarbeit zu informieren.

Im Zentrum des jfc-Medientages stand die Vorstellung und Erprobung der Möglichkeiten digitaler, vernetzter Technik in der Jugendarbeit – von Smartphones und sozialen Plattformen bis hin zu digitaler Fotografie und Video.

Weitere Infos unter:
http://jfcmedientag.wordpress.com


___________________________________________________________________
Impressum


jfc-Info|Dezember 2014 - 11. Jahrgang, 4. Ausgabe
Auflage: 1494
(c) 2014 jfc Medienzentrum e.V.
Redaktionsadresse: redaktion@jfc.info
V.i.S.d.P.: Gerda Sieben

Sie erhalten diesen Newsletter, weil Ihre Adresse im Verteiler „jfc-Newsletter“ eingetragen ist. Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten oder zwischen Teaser- und Langtext-Version umschalten wollen, können Sie diese Einstellungen hier vornehmen: [nl-link]

jfc Medienzentrum e.V.
Hansaring 84-86
50670 Köln

fon 0221 / 130 56 15-0
fax 0221 / 130 56 15-99

http://jfc.info

jfc Medienzentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. jfc Medienzentrum e.V. wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesjugendplan) und von der Stadt Köln (Jugendförderung).

»Zur Übersicht