jfc-Info | Oktober 2014: FabLabs, Fotomarathons und Filmfestivals


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jfc-Info | Oktober 2014


Hallo liebe Leser_innen,

die Herbstferien mit zahlreichen medienpädagogischen Ferienangeboten gehen dem Ende zu, und schon erscheinen neue spannende Angebote am Horizont: Vom alljährlichen Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ bis zum mobilen FabLab, vom NRW-Kinderfotopreis bis zur Debatte über Big Data, Überwachung im Internet und die Konsequenzen für eine zeitgemäße Medienpädagogik.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team des jfc Medienzentrums!


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Inhalt


1 | Endspurt beim KameraKinder-Fotopreis NRW
2 | CINEPÄNZ-Programmheft 2014 ist erschienen
3 | FabLab mobil: Erstes Entwickler_innen-Labor in der Dingfabrik
4 | Neues Themenheft der MedienConcret zur FOTOGRAFIE
5 | Big Data und lückenlose Überwachung – (k)ein Thema für die Medienerziehung?
6 | Knips die Melodie – Kinderfotomarathon im Kölner Humboldt Gymnasium
7 | Make the Game! Ein Spielelabor zum Erfinden und Zocken, Tüfteln und Testen
8 | jfc Medienzentrum beim Weltkindertag
9 | Krachergames und Riesenspaß


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1 | Endspurt beim KameraKinder-Fotopreis NRW


Der Countdown läuft: Noch bis zum 23.Oktober können Kinder und Kindergruppen Fotos einsenden.

Jetzt aber schnell: Am 23. Oktober ist Einsendeschluss für den diesjährigen Kinderfotowettbewerb für kreative Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aus ganz NRW.

Habt ihr in diesem Jahr schon tolle Fotos gesammelt oder plant ihr noch ein Foto-Projekt in den nächsten Wochen? Dann nichts wie ran an die Kamera! Wir freuen uns über eure tollen Bilder.

Wir sind schon ganz gespannt auf aktuelle Fotos zum freien Wettbewerb oder aber zum diesjährigen Sonderthema SONNTAG: Zeigt uns uns euren SONNTAG, macht Fotos oder gar eine kleine Fotoreportage von einem typischen Sonntag oder einem ganz besonderen Tag, jenseits des Alltagstrotts (ihr könnt 6 Fotos einreichen). Vielleicht ist „Sonntag“ für euch eine Stimmung, ein Gefühl oder eine Landschaft, die ihr in ein originelles Bild packt. Alles ist möglich!

Weitere Infos gibt es auf der Webseite: www.kamerakinder.de oder im aktuellen Flyer des Fotowettbewerbs. Wie im letzten Jahr gibt es nicht nur viele Preise (circa 25 Preisträger_innen in den verschiedenen Kategorien), es gibt auch wieder ein großes Kinder-Fotofest, das rund um die Preisverleihung am 6. Dezember in Köln stattfinden wird. Wieder werden ALLE Fotos in einer Ausstellung in der Galerie im Alten Pfandhaus in Köln präsentiert werden.

Info:

Sabine Sonnenschein
info@jfc.info
+49 (0)221 1305615-19

http://www.kamerakinder.de/nrw-wettbewerb.html


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2 | CINEPÄNZ-Programmheft 2014 ist erschienen


Das 25. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ hat das Programm für den Festivalzeitraum 22. bis 30. Novermber 2014 veröffentlicht.

Mehr als 50 Filme und Filmprogramme in mehr als 120 Vorführungen: Das ist das Angebot des Filmfestivals CINEPÄNZ 2014, veranstaltet vom jfc Medienzentrum. Am 6. Oktober ist das Programmheft erschienen, das die zahlreichen Filmtitel und das Workshop-Angebot enthält. Wer sich schon jetzt mit der Frage beschäftigen möchte, welche Filme er denn während des Festivals sehen möchte, kann das Heft in Papierform beim jfc Medienzentrum bestellen (info@jfc.info) oder als PDF-Detei gleich hier herunterladen: Programmheft Cinepänz 2014 (http://www.jfc.info/data/programm_cinepa__nz14_final-1.pdf - 2.36MB).


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3 | FabLab mobil: Erstes Entwickler_innen-Labor in der Dingfabrik


Im Rahmen des Pilotprojekts „FabLab Mobil“ startet das jfc Medienzentrum am 30.10.2014 das erste Entwickler_innen-Labor.

Expert_innen aus den Bereichen Medienerziehung, Industriedesign, Elektrotechnik, Handwerk, Pädagogik sowie Aktive aus verschiedenen FabLabs sind eingeladen, die Chancen des konstruierenden Umgangs mit Medientechnik für den kreativen Zugang zu Medien einzuschätzen und Ideen für die praktische Umsetzung zu entwickeln.

Was ist FabLab mobil?
Das „FabLab Mobil“ ist eine mobile Werkstatt, die verschiedene Orte der Jugendarbeit anfährt. Hier können Kinder und Jugendliche mit Hilfe von innovativen Tools und traditionellen Werkzeugen kreative Produkte erstellen. 3D-Drucker, Arduinos, 3D-Scanner und verschiedene Sensoren schaffen Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit aktueller Medien- und Fertigungstechnik. In der Kombination mit handwerklichen Methoden fördert sie den konkreten und kreativen Umgang mit digitalen Medien.

Projektziele
Mit diesem Projekt will das jfc Medienzentrum die vielfältigen Chancen der selbstorganisierten FabLab-Community für Kinder und Jugendliche zugänglich machen und gemeinsam mit anderen FabLabs und Expert_innen Methoden entwickeln, mit denen Arbeitsweisen der FabLabs im Rahmen der Jugendarbeit umgesetzt werden können.

Wir möchten dadurch Jugendliche in die Lage versetzen, Medien und Technik durch das Konstruieren eigener Produkte zu be-greifen und gezielt für eigene Interessen und Ideen zu nutzen. Im konstruierenden Umgang mit digitaler und mechanischer Technik durchschauen und gestalten sie bisher als „Blackboxes“ wahrgenommene Produkte und Funktionen. Das Format „FabLab mobil“ vereint verschiedene Technologien, Materialien und Tätigkeiten und schafft dadurch einen kreativen Lernort zum Machen und Erforschen.

Das Entwickler_innen-Labor
Mit den begleitenden Entwickler_innen-Laboren schaffen wir einen Rahmen für die Entwicklung dieses relativ neuen Arbeitsfeldes, das an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technik gestaltende Zugänge zur materiellen und virtuellen Seite der digitalen Medienkultur schafft. Im Jahr 2015 soll das „FabLab Mobil“ NRW-weit auf Tour gehen und in Jugendeinrichtungen offene Jugend-FabLabs anbieten.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.


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4 | Neues Themenheft der MedienConcret zur FOTOGRAFIE


Fotos dominieren unsere Gesellschaft. Sie prägen unsere Wahrnehmung und unsere Weltsicht, unsere Erinnerungen und unser Kaufverhalten. Wir werden von Bildern regelrecht überflutet. Das neue Themenheft der pädagogischen Fachzeitschrift MedienConcret schafft Überblick.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Fotografie hat sich im 21. Jahrhundert zum unbestrittenen Leitmedium entwickelt. Ein immer größerer Teil unserer Kommunikation und Information läuft ausschließlich über das Medium Fotografie. Bilder werden (oft) ohne Worte über soziale Netzwerke oder Instant-Messaging-Dienste verschickt. Jedes Foto kann mit wenigen Klicks verbreitet und – was noch folgenreicher ist – manipuliert werden. Die Glaubwürdigkeit von Bildern sowie die Ziele und Bedingungen ihrer Nutzung zu hinterfragen, ist daher nicht nur berechtigt, sondern unverzichtbar: Ist das Bild authentisch? Warum wird gerade dieses gezeigt? Was passiert eigentlich mit all den Bilddaten, die wir täglich verschicken? Gibt es überhaupt noch „private“ Bilder? Diesen und anderen Fragen geht das aktuelle Themenheft der MedienConcret nach.

Fotografie ist längst auch ein wichtiger Teil der Jugendkultur. Dabei sind Kinder und Jugendliche nicht nur Rezipienten, sondern wichtige und sehr kreative Bildproduzenten. Einige von ihnen nutzen die digitalen Werkzeuge für künstlerische Bildexperimente; die Mehrheit produziert Fotos als kommunikationsstiftendes „Lebenszeichen“ in sozialen Netzwerken. Eine wichtige Rolle spielen hier „Selfies“ oder Posings in verschiedenen Kontexten, die der Community präsentiert werden – auch um die eigene Wirkung auf andere auszuprobieren und zu Kommentaren anzuregen.

Herausforderungen für die Medienpädagogik
Ausloten der eigenen Identität, Mittel zur Weltentdeckung und Selbstreflexion – so eröffnet Fotografie auch enorme Potenziale für die medienpädagogische Arbeit. Was müssen junge Menschen über Fotografie wissen? Im 175. Jubiläumsjahr der Fotografie fächert das Themenheft von MedienConcret dazu ein breites Themenspektrum auf: Es zeigt anhand von Beispielen, wie kreativ Kinder und Jugendliche Fotografie für den Ausdruck ihrer Sicht der Dinge nutzen – zur Unterhaltung, Information, Kommunikation, zum spielerischen Experiment ebenso wie zur ernsthaften Auseinandersetzung mit Umwelt und Gesellschaft.

Beiträge von Fotografie-Experten, Bildwissenschaftlern, Psychologen und Pädagogen untersuchen, wie Fotos unser Erleben und Verhalten beeinflussen, hinterfragen Mechanismen der Bildmanipulation und zeichnen die Spuren nach, die wir mit unseren Bildern im Netz hinterlassen. Sie beleuchten den Wandel des Mediums im Laufe der Zeit und stellen beispielhafte fotopädagogische Projekte vor. Vermittelt werden zudem nützliche Adressen und Informationen sowie praktische Tipps für gelungene Fotos.

175 Jahre nach der ersten Daguerrotypie beleuchtet diese MedienConcret, wie sich das Medium im Laufe der Zeit gewandelt hat, skizziert, was Jugendliche über Bilder und deren Mechanismen wissen und wissen sollten, liefert Impulse für die medienpädagogische Arbeit und macht Lust auf die Auseinandersetzung mit Fotografie.

Das MedienConcret Themenheft „Fotografie“ kann für 7 € zzgl. Porto beim jfc Medienzentrum bestellt werden. Es ist auch im Bahnhofsbuchhandel erhältlich.
Weitere Infos: www.medienconcret.de


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5 | Big Data und lückenlose Überwachung – (k)ein Thema für die Medienerziehung?


Das jfc Medienzentrum lädt am 23. Oktober zu einem Vortrag mit Diskussion zum Thema Big Data und Medienpädagogik ein.

Wie können die komplexen Zusammenhänge der weltweiten Auswertung unserer Datenspuren medienpädagogisch aufgegriffen werden? Ist das überhaupt ein Thema für die Medienpädagogik oder gehört es in die politische Bildung? Wie definieren wir Jugendmedienschutz angesichts dieser Entwicklung?

Diese Fragen wollen wir am 23. Oktober 2014, 16.00 bis 18.00 Uhr mit Ihnen diskutieren. Wir haben bisher noch keine Patentrezepte gefunden, doch sind wir überzeugt, dass das Gespräch über diese Herausforderungen wichtig ist. Wir freuen uns besonders, dass Herr Dr. Ralf Heinen, Bürgermeister in Köln, sich als Gast angekündigt hat.

Den einführenden Vortrag wird Dr. Harald Gapski vom Grimme Institut in Marl halten.

Bitte melden Sie sich an bei:

Konstance Papakonstantinou
kp@jfc.info
+49 (0)221-13056-15

Die Plätze in unserem Seminarraum sind sehr begrenzt.
Die Teilnahme ist kostenlos.


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6 | Knips die Melodie – Kinderfotomarathon im Kölner Humboldt Gymnasium


Am 19.09.2014 war es so weit: In Kooperation mit dem girlspace fand in Köln der erste Kinderfotomarathon mit einer Musikklasse des Humboldt-Gymnasiums statt.

Nach langer Planung in Kooperation mit dem Mädchen-Medientreff girlspace konnten wir in Köln unseren ersten Kinderfotomarathon im Zuge des bevorstehenden Kinderfotopreises NRW starten. 18 Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse des Humboldt-Gymnasiums in Köln hatten vier Stunden Zeit, zu zehn Stationen Fotos rund um das Thema Musik zu knipsen.

„Knips die Melodie“ stellte die Kinder vor eine kreative Herausforderung: Wie fotografiere ich mein Lieblingslied und wie drücke ich in einem Foto aus, was Pharrell Williams in seinem Lied „Happy“ besingt? Diese und noch viele andere Fotoaufträge konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vergangenen Donnerstag auf dem Schulgelände des Humboldt-Gymnasiums und im Kölner girlspace nach Lust und Laune umsetzen.

Die Fotos durften nur in der richtigen Reihenfolge geschossen werden und es war bloß ein Foto pro Station zugelassen. Keine leichte Aufgabe, aber die musik- und fotobegeisterten Schülerinnen und Schüler legten sich ordentlich ins Zeug. Ende September entschied eine Jury aus Fotografinnen und Fotokids über die drei Preisträger. Seit dem 1. Oktober sind die Ergebnisse im Humboldt Gymnasium zu sehen.

Beim KameraKinder-Fotopreis haben die Kinder dann erneut eine Chance zu gewinnen, auf jeden Fall werden die Fotos bei der Ausstellung aller eingereichten Bilder am 6. Dezember im alten Pfandhaus in Köln zu sehen sein.


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7 | Make the Game! Ein Spielelabor zum Erfinden und Zocken, Tüfteln und Testen


Unter der künstlerischen Leitung von machina eX und Theater- und Medienpädagog_innen startet das jfc Medienzentrum gemeinsam mit dem Ringlokschuppen in Mühlheim an der Ruhr ein Spielelabor, in dem Spiel, Theater und Medien zusammen kommen.

Produziert werden Games und Spielgeräte an der Schnittstelle zwischen analog und digital, Mensch und Maschine. Morgens nach dem Aufwachen erst mal den Stand der Dinge auf dem Smartphone checken: Drei neue Nachrichten. Links putzt Zähne, rechts schreibt eine Antwort. Eine Runde Candy Crush Saga auf dem Weg zur Schule, neue Level freischalten und dann mal eben die Versetzung klarmachen. Auf dem Heimweg: Wettlauf mit dem Bus. Neuer Highscore geknackt!
Alleine und gemeinsam, im Real Life und online: Das ganze Leben ist ein Spiel?!

Wir wollen nicht nur mitspielen, sondern bestimmen, wie und was wir spielen! Komm zu uns ins „Make the Game!“-Spielelabor und entwickle eigene Spiele zwischen Bühne, Alltag, Games und Technik: Jump’n’Run mit Fingerakrobatik auf dem Display oder ganzer Körpereinsatz und selbst rennen und springen ... probier dich aus!

Make the Game! wird in einem Intensiv-Auftakt in den Herbstferien, in einem
anschließenden achtwöchigen Kurs und einer öffentlichen Präsentation Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren in ein Spielelabor „verwickeln“. Eine Jugendredaktion wird das Projekt begleiten.

ORT
Ringlokschuppen Ruhr, Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr

PROJEKTZEITRAUM
- Auftakt 14.-17. Oktober 2014, 10-16 Uhr (Herbstferien)
- wöchentlich am Mittwoch 16.30-18.30 Uhr, 20. Oktober bis 08. Dezember 2014 (8 Termine)
- Abschluss 12. Dezember 2014, 16-19 Uhr und 13. Dezember 2014, 10-18 Uhr
- Abschlusspräsentation für Familien, Freunde und Bekannte: Sa., 13.12.2014, 15 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei!

ANMELDUNG UND INFOS

Gerda Sieben
info@jfc.info
+49 (0)221 1305615-17

Das Projekt „Make the Game!“ ist eine Zusammenarbeit von Ringlokschuppen Ruhr und jfc Medienzentrum im Rahmen des Projekt „Occupy Culture“ und lokal unterschützt durch Kulturrucksack NRW.

Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.


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8 | jfc Medienzentrum beim Weltkindertag


Das jfc-Team veranstaltete eine erfolgreiche Trickbox- und Fotoaktion mit vielen Kindern.

Als die Mitarbeiter des jfc Medienzentrum aufbauten, sah es noch so aus, als würde es schwierig werden mit dem Angebot zum Weltkindertag. Zu heftig lief der Regen die Zeltwände herunter. Aber als es dann um die Mittagszeit trocken wurde, ging es los. Große Trauben bildeten sich um den Stand des jfc Medienzentrum, um mit der Trickbox kleine Trickfilme herzustellen oder um mit Fotokameras der Kamerakinder den Weltkindertag zu dokumentieren. So entstanden zahlreiche Zeugnisse der Kreativität der Kinder, die vor allem eins machten: Spaß.

Viele Kinder und Eltern erkundigten sich auch, ob denn in diesem Jahr wieder das Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ stattfinden wird. Sie nahmen die ersten Informationen zum Filmfestival (22. bis 30. November) mit.


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9 | Krachergames und Riesenspaß


50 Jugendliche produzierten beim 12. spinxx-Kritikergipfel am letzten Augustwochenende in Gelsenkirchen Games, Apps und Filme.

Mehr als 50 Kinder und Jugendliche tummelten sich am letzten Augustwochenende in den Räumen und Sälen des Gelsenkirchener Bildungszentrums.

Schon zum zwölften Mal initiierte das jfc Medienzentrum Köln den spinxx-Kritikergipfel, der in diesem Jahr unter der Überschrift „Das ganze Leben ist ein Spiel“ stand. Junge Menschen ab zwölf Jahren konnten sich in zehn Workshops dem Thema „Games“ auf verschiedenste Weise nähern und ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen.

So wurden im Workshop „Mit Mikrofon und Spielfreude“ unter der Leitung Franz Philipp Dubberkes „Let´s play-Videos“ aufgenommen, einer unter den Jugendlichen beliebten Form des Gamings. Hier nehmen sich Spieler beim Spielen eines Computerspiels auf, kommentieren ihre Handlungen und erklären Hintergründe, geben Tipps und verraten Tricks. So, als säße man neben einem Freund, der gerade spielt.

Kreativität der eher darstellenden Art konnten die Jugendlichen beim Workshop „Mit Schminke und Abenteuerlust“ beweisen. Sie erschufen ein Quizgame als Theaterstück, das bei der gut besuchten Abschlussveranstaltung gemeinsam von der Bühne aus mit dem Publikum gespielt wurde. Mit Tempo und unter Zeitdruck fanden vor allem die jungen Zuschauer die Rätsellösungen schnell. Interaktion in Reinkultur eben.

Auch in anderen Workshops, in denen die Kinder und Jugendlichen intensiv und konzentriert, aber auch neugierig und mit viel Spaß arbeiteten, entstanden viele weitere Produktionen, die den Eltern und Besucher/inn/en der Abschlussveranstaltung am Sonntagnachmittag aufgeregt und stolz vorgestellt und vorgeführt wurden.

So erfand die Gruppe des Workshops „Mit Lederball und Leidenschaft“ eine App für eine interaktive Stadtrallye im Quizformat durch den Stadtteil Schalke. Ein weiterer Workshop nahm die hiesige Fankultur unter die Lupe und interviewte – schwer bepackt mit Profi-Filmkamera und Mikrofon – vor der Schalke-Arena Fans unmittelbar vor dem Bundesligaheimspiel zum Thema Rassismus und Diskriminierung im Fußball.

Bei „Mit Joystick und Erfindungsgeist“, einem Machinima-Workshop, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Welt im Computerspiel frei gestalten, die Figuren kreieren und nach eigenem Storyboard miteinander spielen, kämpfen, handeln lassen. So entstand ein kurzer, aber würziger Computerspielfilm.

Sogar in die Rolle eines Computerspielproduzenten konnten die Jugendlichen schlüpfen. Im Workshop „Mit Tastatur und Fantasie“ erstellten sie mit Hilfe des Spielebaukastens „Project Spark“ ein eigenes PC-Game.

Bei diesem dreitägigen Programm trafen sich Redakteurinnen und Redakteure aus vielen der 15 spinxx-Redaktionen, in denen sich junge Menschen kritisch mit Medien aller Art auseinandersetzen. Doch auch neugierige Gelsenkirchener Jugendliche nahmen in großer Zahl an diesem einmaligen Wochenende teil. Die Ergebnisse dieses gelungenen und hochproduktiven Kritikergipfels werden in Kürze auch auf www.spinxx.de zu sehen sein.

Kontakt: SPINXX, c/o jfc Medienzentrum, Sabine Sonnenschein, Hansaring 84-86, 50670 Köln, sonnenschein@jfc.info

Der spinxx Kritikergipvel 2014 war eine Veranstaltung des jfc Medienzentrums Köln und der Stadtbibliothek Gelsenkirchen. Er wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Gelsenkirchen, der Kreativwerkstatt für Kinder und Jugendliche, den Freunden der Stadtbibliothek Gelsenkirchen e.V., dem Kinderhilfswerk, dem Spieleratgeber NRW, dem Deutschen Multimediapreis, dem Kinder- und Jugendfilmzentrum NRW, dem LVR – Zentrum für Medien und Bildung Düsseldorf und der Manuel Neuer Kids Foundation.


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Impressum


jfc-Info|Oktober 2014 - 11. Jahrgang, 3. Ausgabe
Auflage: 1496
(c) 2014 jfc Medienzentrum e.V.
Redaktionsadresse: redaktion@jfc.info
V.i.S.d.P.: Gerda Sieben

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http://jfc.info

jfc Medienzentrum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt. jfc Medienzentrum e.V. wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesjugendplan) und von der Stadt Köln (Jugendförderung).

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