Modisch für den Datenschutz?

19.9.2019 | Heute haben wir modische Tipps für euch, wie man sich selbst "trendy" vor Überwachungskameras schützen kann. Außerdem nützliche Infos über WLAN.



Mit Mode für den Datenschutz



Kleidung schützt uns. Vor Kälte und Nässe oder vor Dreck. Die Kleidung von Modedesignerin Nicole Scheller schützt auch vor Überwachung.
Die Leipzigerin hat für eine Jacke ein Muster entworfen, das die Gesichtserkennung von Überwachungskameras austricksen kann. Mit einem Mantel aus besonders schwerem Stoff, der sonst für Militärrucksäcke verwendet wird, kann man sich vor Wärmebildkameras schützen. Für ihre Datenschutzmode wurde Nicole Scheller vom Kultur- und Kreativpiloten Deutschland e.V. ausgezeichnet. Wie genau ihre Mode funktioniert, erklärt eine Multimediareportage vom MDR: http://reportage.mdr.de/naechste-generation-nicole-scheller?fbclid=IwAR3WNu2nEaaPL10Wpj4_Oc64Q4qb70sJhpP9EWxyEhYLnh3BsPEnfRgohNg#12175

Allerdings muss man nicht permanent Angst haben, dass Daten gesammelt werden. Zeit
Online hat in einem Schwerpunkt zu „Digitalen Ängsten“ mit Mythen aufgeräumt und erklärt zum Beispiel, ob jemand bei unserem Emails mitliest und wie wir uns schützten können:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-09/digitale-aengste-gps-datenschutz-internet-sicherheit

Gutes WLAN in der ganzen Wohnung



In der Küche, unten im Keller oder in der letzten Ecke vom Wohnzimmer – manchmal reicht
das WLAN-Netz einfach nicht bis in den letzten Winkel der Wohnung. Die Folge: Seiten laden
ewig lange und Videos ruckeln. Der beste Platz für den Router wäre eigentlich genau in der
Mitte der Wohnung oder des Hauses. Meistens ist das mit den vorhandenen Anschlussdosen
aber nicht so einfach machbar. Wer seinen Router zum Beispiel an der Außenwand der
Wohnung hat, versorgt auch noch die Straße mit gutem WLAN. Wer noch einen Router mit
Antennen hat, kann die Richtung das WLAN-Signals einfach mit Alufolie wieder in die richtige
Richtung, also in die Wohnung lenken.

Bastelanleitung zum Beispiel hier:

http://www.chip.de/artikel/WLAN-Verstaerker-selber-bauen-Empfang-verstaerken-mit-Alufolie_140084949.html

Metall stört also die Ausbreitung des WLAN-Signals. Deshalb sind auch dicke Wände,
Elektrogeräte oder einfach nur Möble ebenfalls ein Hindernis für drahtloses Internet. Mit
Hilfe von WLAN-Repeatern lässt sich das Funksignal des Routers insgesamt verstärken. Dafür
den Repeater einfach in eine Steckdose stecken. Allerdings kann der Repeater nicht die
gleiche Geschwindigkeit übertragen wie der Router.

Wer schnelles Internet in der ganzen Wohnung möchte oder auch den Kabelsalat zwischen
Router und Desktop-PC reduzieren möchte, der kann das Stromnetz für die
Internetübertragung nutzen. Das funktioniert mit Powerline-Adaptern, auch Powerlan
genannt. Auch die werden einfach in die Steckdose gesteckt, übertragen das Signal anstatt
über Funk aber über die vorhandenen Stromleitungen. Es gibt auch Powerline-Adapter, die
ein zusätzliches WLAN-Netz aufbauen können. Ausführliche Erklärung und einen Vergleich
verschiedener Geräte gibt es in einem Artikel bei T-Online:
http://www.t-online.de/digital/hardware/wlan-dsl/id_44466010/powerline-internet-ueber-die-steckdose.html

Viel Spaß beim Basteln und Lesen. Bis nächste Woche im Tiny Feed!

Auf Facebook teilen
»Zur Übersicht