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14.8.2019 | Herzlich willkommen bei unserem brandneuen Tiny Feed. Hier findet ihr ab sofort regelmäßig die neusten, wichtigsten und viralsten Infos rund um Medien, Making, Internet und Technik. Also bleibt up to date!



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Aber jetzt fangen wir erstmal mit unseren zwei Themen (soll ja kurz & knapp bleiben) für diese Woche an:


1. App-Tipp: Brieffreundschaften im digitalen Zeitalter



„Früher“, also in den 90er Jahren oder noch weiter in der Vergangenheit, hatte man Brieffreunde. Man hat überlegt, was man in den Brief schreibt und was überhaupt noch wichtig ist, wenn der Brief bei dem/der Empfänger*in ankommt. Schließlich brauchte so ein Brief je nach Entfernung mehrere Tage. Heute kann man innerhalb von Sekunden mit der ganzen Welt kommunizieren. Wer das ganze mal wieder etwas entschleunigen möchte, der sollte mal in die App „Slowly“ gucken. Per Zufallsprinzip werden einem potentielle „Brieffreund*innen“ vorgeschlagen, die über den gesamten Planeten verteilt sind.



Wer sich entscheidet, mit jemandem Kontakt aufzunehmen, kann nach dem Absenden des Briefes das Smartphone ruhig wieder aus der Hand legen. Denn der Brief braucht, je nach Entfernung des/der Empfänger*in mehrere Stunden oder sogar Tage. Eben wie ein echter Brief. Und wie bei echten Briefen auch, können in der Slowly App Briefmarken gesammelt werden. Eine neue Marke gibt es zum Beispiel, wenn man neue Menschen kennen lernt.
Die App gibt es kostenlos für Android und iOS. (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.slowlyapp) (http://apps.apple.com/app/slowly/id1199811908?ls=1)


2. Rundfunklizenz auch für Livestreams?



Auf der Streaming-Plattform Twitch gibt es laut lonelystreams.com (https://lonelystreams.com) „zu jedem Zeitpunkt etwa 3.000 Livestreams mit 0 Zuschauern“. Mal abgesehen davon, dass viele der Streamer*innen sich sehr viel Mühe mit dem Streams geben und trotzdem keiner zusieht, müssten zumindest die deutschen User*innen unter ihnen aktuell noch damit rechnen, Post von einer Landesmedienanstalt zu bekommen. Grund: Möglicherweise müssen sie eine Rundfunklizenz beantragen. Nach aktuellem Rundfunkstaatsvertrag gilt als Rundfunk (http://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/lfm-nrw/Regulierung/Internet/Checkliste_-_Streaming-Angebote_im_Internet_1_.pdf), wer

- Einen Sendeplan hat, also z.B. regelmäßig sendet
- Journalistisch-redaktionell arbeitet, z.B. Spiele kommentiert
- Live sendet
- Theoretisch (!) über 500 Zuschauer*innen erreichen kann

Wer jetzt denkt: Die Kriterien treffen auf mich zu, ich brauche so eine Rundfunklizenz, kann diese hier beantragen: http://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/lfm-nrw/Regulierung/Internet/Antragsformular_zur_Zulassung_von_Streamingangeboten_von_natuerlichen_Personen.pdf

Aber: um eine Lizenz zu bekommen, muss man zum Beispiel auch eine*n Jugendschutzbeauftrage*n haben. Dass solche Vorgaben vor allem für Hobby-Streamer*innen überzogen sind, haben auch die Länder erkannt, die aktuell an einem neuen Rundfunkstaatsvertrag arbeiten. Mehr zu dem Thema gibt es beim funk-Format reporter:

http://www.youtube.com/watch?v=VnxZkviBZW0

Das war’s für diese Woche. Jede Woche gibt es hier einen neuen Eintrag. Bis dahin freuen wir uns auch über Likes bei Instagram und Facebook!

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