Elterntipp: Erpresserische Kettenbriefe

14.5.2019 | Was tun, wenn ihr Kind einen bedrohlichen Kettenbrief erhält, wie er derzeit wieder an Kölner Schulen kursiert?



Kinder und Jugendlichen wird gedroht, auf grauenhafte Art und Weise ermordet zu werden, wenn sie die Nachricht nicht an 20 Leute weiterleiten. Die Whatapp-Nachricht verbreitet Angst und Schrecken „Ich werde in einer Ecke stehen und dich um 23.58 Uhr in brutaler Art und Weise umbringen“, heißt es in der aktuellen Nachricht. In einer angehängten Audiodatei wird auch den Eltern mit dem Tode gedroht. Kettenbriefe mit erpresserischen Inhalten sind kein neues Phänomen, aber dieser hier ist sehr perfide.
Eltern wie auch Lehrer*nnen sollten mit ihren Kindern möglichst schon im Vorfeld solcher Whatsapps oder auch postalischer Briefe über das Thema „Kettenbriefe“ sprechen. Sie sollten erklären, dass es hier um Angstmacherei geht und keine reale Bedrohung besteht. Sollten die Drohungen allerdings sehr konkret sein, ist die Polizei zu informieren. Kettenbrief sollten sofort vernichtet werden und die Nummer nicht eingespeichert oder gar zurückgeschrieben werden. Anhänge könnten Viren enthalten, also niemals öffnen.
Weitere Tipps zum Umgang mit Kettenbriefen finden sich auf auf der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz klicksafe
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/whatsapp/kettenbriefe-in-whatsapp/

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