„U-CARE - Urban Culture Against Racism in Europe“ startet in die Praxisphase

24.1.2014 | U-CARE Peer Coaches bieten eigene Workshops zu den Themen Anti-Rassismus und kulturelle Vielfalt in den Bereichen Tanz, Musik und Medien an und können NRW-weit von Jugendzentren und Schulen gebucht werden.



Das Projekt U-CARE kombiniert kultur- und medienpädagogische Methoden mit diversitätsbewusster Antirassismusarbeit. Jugend- und Kulturzentren sowie Schulen aus ganz NRW können ab sofort U-CARE Workshops buchen: Mehrere U-CARE Peer Coaches kommen für 4-5 Tage mit thematischen Musik-, Tanz- und/oder Videoangeboten in die Einrichtung. Einige derartige Workshopwochen können im Frühjahr 2014 kostenneutral realisiert werden (je nach Entferung von Köln fallen ggf. Fahrt-/Übernachtungskosten an).

In einer mehrschrittigen Ausbildung haben sich 56 junge Tänzer_innen, Musiker_innen und Medienmacher_innen aus acht europäischen Ländern mit den diversen Facetten der Themen Anti-Rassismus und kulturelle Vielfalt auseinandergesetzt: Angefangen mit ihren persönlichen Erfahrungen und der Arbeit an der eigenen Wahrnehmung über eine theoretisch-inhaltliche und eine künstlerisch-praktische Auseinandersetzung bis hin zur Entwicklung eigener Konzepte.

Mit einer Kombination aus dem Peer-Coaching-Konzept, Kultur- und Medienarbeit sowie ihren eigenen vielfältigen (kulturellen) Hintergründen haben es sich die jungen Künstler_innen zur Aufgabe gemacht, andere junge Menschen zu einem kritischen, offenen Denken und couragierten Handeln zu empowern.

Einen Einblick in die Ausbildung der U-CARE Peer Coaches gibt die Videodokumentation der vom jfc Medienzentrum e.V. organisierten internationalen U-CARE Sommerakademie in Heek 2013. Außerdem gibt es unter http://www.rootsnroutes.eu/activity-id463 und http://www.rootsnroutes.eu/activity-id460 Eindrücke von den beiden ersten Workshopeinsätzen der Kölner U-CARE Peer Coaches (Kreativitätsschule Bergisch-Gladbach und Montessori-Hauptschule Köln-Bickendorf).

Das Projekt „U-CARE - Urban Culture Against Racism in Europe“ wird vom EU-Programm „Fundamental Rights and Citizenship“ gefördert.

Anfragen und Informationen:





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