Erzählwelten 3.0 - Neues Themenheft der MedienConcret erschienen

9.11.2015 | Zwischen YouTube, Fanfiction und Multistory - Das Heft stellt auf 110 Seiten neue Erzähltrends vor und zeigt die Potenziale cross- und transmedialen Erzählens für die kreative Medienarbeit.



Ob App, Bilderbuch, Film oder Serie - beliebte Kinder- und Jugendcharaktere fühlen sich heute in allen Medien wohl. Geschichten zu erzählen, das ist schon seit jeher wesentlicher Teil aktiver Jugendmedienarbeit. Doch die digitale Erzählkultur schafft neue Chancen und Herausforderungen für die pädagogische Praxis, denn durch technologische Innovation haben sich in den letzten Jahren neue Erzählformate und transmediale Erzählweisen entwickelt. Zugleich verändert die Digitalisierung, verbunden mit einem Overkill an zeitgleichen Informationen, unser Rezeptionsverhalten: Wir selektieren schärfer, gewöhnen uns an schnellere, mehrschichtige spartenübergreifende Erzählweisen und wollen/können die Storyline zunehmend mitgestalten. Junge Leute sind in den virtuellen Erzähl-Welten zuhause. Viele jugendaffine Games, Film- und Serienproduktionen überwinden traditionelle Werkgrenzen und brechen bewusst mit erzählerischen Standards. Jugendliche heute switchen in ihrer Freizeit zwischen Unterhaltungsangeboten hin und her, verändern und parodieren (Youtube) oder ergänzen aktiv deren erzählerischen Content.
MedienConcret stellt die neuen Erzähltrends vor und untersucht ihren Einfluss auf die einzelnen Mediensparten. Das Heft lotet die Einflüsse von Interaktivität, Mobilität, Medienkonvergenz und Crossmedia auf Inhalte und Formate von Erzählungen aus mit dem Ziel, neue Potenziale für die kreative Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entdecken und zu entwickeln.

Worum es geht auf 110 Seiten
Von der Storyline zur Storyworld. Welche neuen interaktiven, kollaborativen, erzählerischen und ästhetischen Möglichkeiten bietet das Transmediale Storytelling? Trendschau neue Narration.
Grundlagen des Erzählens. Was macht eine gute Geschichte aus – gestern, heute, morgen – oral, gedruckt, in traditionellen und virtuellen Medienwelten.
Populäre Erzählformen für Kindern und Jugendlichen. Wie müssen Geschichten künftig erzählt werden, um den Mediengewohnheiten von Kindern und Jugendlichen Rechnung zu tragen?
Wie Jugendliche heute erzählen: Eigenproduktionen unter der Lupe.
Was gibt es an neuen (und alten) Ideen für die Praxis: - medienpädagogische Potenziale und Anregungen für Kulturarbeit und pädagogische Praxis.

Das MedienConcret Themenheft „Erzählwelten 3.0“ kann für 7 € zzgl. Porto beim jfc Medienzentrum bestellt werden.
Weitere Infos: http://www.medienconcret.de


Auf Facebook teilen
»Zur Übersicht