FabLab mobil: Erstes Entwickler_innen-Labor in der Dingfabrik

15.10.2014 | Im Rahmen des Pilotprojekts „FabLab Mobil“ startet das jfc Medienzentrum am 30.10.2014 das erste Entwickler_innen-Labor.



Expert_innen aus den Bereichen Medienerziehung, Industriedesign, Elektrotechnik, Handwerk, Pädagogik sowie Aktive aus verschiedenen FabLabs sind eingeladen, die Chancen des konstruierenden Umgangs mit Medientechnik für den kreativen Zugang zu Medien einzuschätzen und Ideen für die praktische Umsetzung zu entwickeln.

Was ist FabLab mobil?


Das „FabLab Mobil“ ist eine mobile Werkstatt, die verschiedene Orte der Jugendarbeit anfährt. Hier können Kinder und Jugendliche mit Hilfe von innovativen Tools und traditionellen Werkzeugen kreative Produkte erstellen. 3D-Drucker, Arduinos, 3D-Scanner und verschiedene Sensoren schaffen Möglichkeiten für die Auseinandersetzung mit aktueller Medien- und Fertigungstechnik. In der Kombination mit handwerklichen Methoden fördert sie den konkreten und kreativen Umgang mit digitalen Medien.

Projektziele


Mit diesem Projekt will das jfc Medienzentrum die vielfältigen Chancen der selbstorganisierten FabLab-Community für Kinder und Jugendliche zugänglich machen und gemeinsam mit anderen FabLabs und Expert_innen Methoden entwickeln, mit denen Arbeitsweisen der FabLabs im Rahmen der Jugendarbeit umgesetzt werden können.

Wir möchten dadurch Jugendliche in die Lage versetzen, Medien und Technik durch das Konstruieren eigener Produkte zu be-greifen und gezielt für eigene Interessen und Ideen zu nutzen. Im konstruierenden Umgang mit digitaler und mechanischer Technik durchschauen und gestalten sie bisher als „Blackboxes“ wahrgenommene Produkte und Funktionen. Das Format „FabLab mobil“ vereint verschiedene Technologien, Materialien und Tätigkeiten und schafft dadurch einen kreativen Lernort zum Machen und Erforschen.

Das Entwickler_innen-Labor


Mit den begleitenden Entwickler_innen-Laboren schaffen wir einen Rahmen für die Entwicklung dieses relativ neuen Arbeitsfeldes, das an der Schnittstelle zwischen Kunst und Technik gestaltende Zugänge zur materiellen und virtuellen Seite der digitalen Medienkultur schafft. Im Jahr 2015 soll das „FabLab Mobil“ NRW-weit auf Tour gehen und in Jugendeinrichtungen offene Jugend-FabLabs anbieten.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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