"Station 4" bei den Spanischen Jugendbuchwochen im Zentrum des Schülerinteresses

15.6.2010 | Der spanische Erfolgsfilm "Station 4" fand auch in Köln sein Publikum im Rahmen der Jugendbuchwochen "Spanien".



Kann man über krebskranke Kinder eine Komödie drehen? Rund 80 Schüler und Schülerinnen sahen sich den Film "Station 4", der vom Regisseur Antonio Mercero nach dem Theaterstück "Los Pelones" von Alberto Espinosa gedreht wurde, im spanischen Original an.

Die Handlung führt in die "Station 4" eines Krankenhauses: Angeführt von dem liebenswerten Großmaul Miguel wollen die durch Chemotherapie kahl gewordenen Freunde nur eins sein: ganz normale Jungs. Manch fieser Arzt wird ausgetrickst, nächtliche Geheimtreffen werden organisiert und sie entdecken die erste Liebe. Heiße Rollstuhlrennen sind heimliche Höhepunkte auf den sterilen Krankenhausfluren, und schlechte Blutwerte können sie sowieso nicht davon abhalten, neue Streiche auszuhecken.
Ohne Sentimentalität, dafür mit einem gehörigen Schuss schwarzen Humor und einem fast beiläufigen Realismus ist „Station 4“ ein zutiefst bewegender Film, der in Spanien mit über einer Million Kinozuschauern sensationell erfolgreich war, der als bester Film für den spanischen Filmpreis „Goya“ nominiert war und bei Filmfestivals rund um die Welt zahlreiche Preise abgeräumt hat. Nun hat der Film auch sein Potential bei den Kölner Jugendbuchwochen "Spanien" unter Beweis gestellt.

Joachim Steinigeweg, Mitarbeiter des jfc Medienzentrum, der die Veranstaltung organisierte, zeigte sich zufrieden: "Spanisches Original, Untertitel, krebskranke Kinder! Das war schwerer Stoff für die Schüler, und ich bin ganz begeistert über die konzentrierte Aufmerksamkeit, mit der die Kids dem Film folgten."

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